Genehmigung und Vergütung von Ultraschalluntersuchungen geändert

Im Oktober 2016 hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) eine überarbeitete Version der Ultraschall-Vereinbarung eingeführt. Die Änderungen betreffen u.a. die Hygienequalität bei Endosonographie-Sonden.

Ultraschalluntersuchungen werden demnach nur noch genehmigt und vergütet, wenn der behandelnde Vertragsarzt nachweist, dass der Hersteller seines Ultraschallgerätes über ein gutachterlich bestätigtes, wirksames und materialverträgliches Desinfektionsverfahren verfügt. Dafür gilt derzeit eine von KBV und GKV-Spitzenverband verlängerte Übergangsfrist bis zum 30. September 2017.

 

Neue KBV-Regelung macht wirksame und verträgliche Sondenaufbereitung zum 1. Oktober 2017 zur Pflicht

Hersteller von Ultraschallgeräten müssen ab Inkrafttreten der neuen KBV-Regelung für die Genehmigungserteilung einer Endosonographie-Sonde nunmehr mindestens ein materialverträgliches Desinfektionsverfahren mit bakterizider, fungizider und viruzider Wirkung angeben.

Der Hersteller muss durch ein Gutachten belegen, dass das vorgeschlagene Desinfektionsverfahren am jeweiligen Sondenmodell die vorgegebene Keimreduktion reproduzierbar erzielt. Das ist die neue Anforderung Ultraschallvereinbarung (Kapitel C, §9-4), auf die die KBV in einer Praxisinformation hinweist.

GE Healthcare erfüllt mit Schaum-/Wisch-Verfahren als erster Hersteller von Ultraschallgeräten die neuen Anforderungen

 

GE Healthcare hat gemeinsam mit einem der weltweit führenden Desinfektionsmittel-Produzenten Tristel ein neues Schaum-/Wischverfahren validiert, dass Anwendern von GE-Ultraschallgeräten eine gesetzeskonforme und zugleich praktikable Desinfektion und Aufbereitung von Ultraschallsonden ermöglicht.

  • Das mikrobiologische Institut Brill und Steinmann bestätigte gutachterlich, dass das von GE Healthcare empfohlene Schaum-/Wisch-Verfahren (Tristel Duo) die seit Oktober 2016 geltenden Anforderungen der KBV vollumfänglich erfüllt.
  • Das neue Schaum-/Wisch-Verfahren erzielt im Mittel eine Reduktionsrate von über 5 log-Stufen (100 000:1) und wird so den Anforderungen an eine Instrumentendesinfektion der Kategorie „semikritisch“ gerecht.
  • Das Schaum-/Wisch-Verfahren besteht aus dem Tristel Duo-Schaum, einem reinigenden Desinfektionsmittel auf Chlordioxid-Basis und speziellen Tüchern zum Auftragen (Tristel Dry Wipes).
  • Weitere Infos zum Tristel Duo und zum Produkt-Bezug erhalten Sie HIER.

Das sollten Ärzte und Kliniken wissen!

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Einfach und doch gesetzeskonform!

 

Um der veränderten Rechtsgrundlage zu entsprechen, die Gesundheit von Patientinnen und Patienten zu schützen und unseren Kunden ein praxistaugliches Verfahren anbieten zu können, hat GE Healthcare in Zusammenarbeit mit Tristel und dem mikrobiologischen Institut Brill und Steinmann ein neues Schaum-/Wischverfahren für die Sonden-Desinfektionen validiert. Es ist das vermutlich erste Schaum-/Wischverfahren, das dem MPG und den Anforderungen von RKI, BfArM und KBV gerecht wird.

  • Die Wirksamkeit dieses Verfahrens ist ausschließlich für Endovaginalsonden und Transrektalsonden von GE Healthcare validiert und gutachterlich bestätigt worden.
  • Für die Nutzung von Endovaginalsonden der Ultraschallsysteme von GE Healthcare (LOGIQ- oder Voluson-Baureihe) ist diese Aufbereitung verpflichtend.
  • Wenn Sie kein Ultraschallsystem von GE Healthcare verwenden, können Sie sich bezüglich einer den Anforderungen der KBV entsprechenden Aufbereitungsanleitung für Endovaginalsonden an Ihren Gerätehersteller wenden.
  • Gemäß Betreiberverordnung dürfen Anwender von der herstellerseitigen Empfehlung nur dann abweichen, wenn sie selbst den Nachweis der Wirksamkeit des von ihnen verwendeten Verfahrens erbringen.

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