Ultraschallgeräte für die Allgemeinmedizin

Ultraschallgeräte für die Allgemeinmedizin


Ein unterschätzter Baustein bei der Basisversorgung?

Ist die Sonographie in der Praxis und Klinik der Allgemeinmedizin noch unterrepräsentiert im Vergleich zu anderen medizinischen Fachbereichen wie z.B. der Gynäkologie? Diese Frage mag man sich stellen, wenn man z.B. auf das Kurs- und Fortbildungsangebot einiger Bildungsinstitute schaut. Bei manchen Kursanbietern im deutschsprachigen Raum finden sich z.B. weitaus mehr Kurse für die Gynäkologie und Geburtshilfe als für die Allgemeinmedizin. Sicherlich ist das allein kein repräsentativer Blick und es finden sich selbstverständlich viele Kurse, die gleichzeitig für Allgemeinmediziner, Internisten und Radiologen geeignet sind (z.B. in der wichtigen Abdomensonographie). Aber dennoch könnte man sich fragen, ob bereits heute alle Früherkennungsmöglichkeiten durch den Einsatz von Ultraschallgeräten in der Allgemeinmedizin systematisch ausgenutzt werden.

Sind Ultraschallgeräte in der Allgemeinmedizin selbstverständlich?

Natürlich hat auch die DEGUM das Ziel, die Fort- und Weiterbildung der Hausärzte laufend zu verbessern, um die Qualität der breiten Versorgung der Bevölkerung m medizinischen Ultraschall kontinuierlich auszubauen. Seit Jahren – wenn nicht Jahrzehnten – hat sich in Forschung, Lehre und Praxis längst durchgesetzt, dass der Einsatz von Ultraschallgeräten in Allgemeinmedizin und Innerer Medizin die Früherkennungsmöglichkeiten massiv verbessert hat und immer weitergehende diagnostische Möglichkeiten erlaubt. Dennoch nimmt sich selbst die DEGUM im Arbeitskreis Allgemeinmedizin noch immer zum Ziel, „Hausärzte zu einer permanenten Verbesserung ihrer diagnostischen Fähigkeiten anzuhalten und sich im Rahmen der individuellen finanziellen Möglichkeiten mit der neuesten Technologie zu versorgen.“ Als bevorzugtes Mittel zur Steigerung der Qualität bei der Nutzung von Ultraschallgeräten in der Allgemeinmedizin empfiehlt sie die Nutzung von Auffrischungskursen und Qualitätszirkeln. Wie in jedem anderen medizinischen Fachbereich so profitiert also auch der Ultraschall in der Allgemeinmedizin und Inneren Medizin von den umfangreichen Weiterbildungsanstrengungen aller Beteiligten im Gesundheitsmarkt – nicht zuletzt auch der Hersteller von Ultraschallgeräten für die Allgemeinmedizin.

Ultraschallgeräte in der Allgemeinmedizin nutzen – von Anfang an

Leider spielt heute die sonographische Diagnostik in der studentischen Ausbildung an den Universitäten viel zu selten eine wichtige Rolle und oftmals wird nicht einmal der grundlegende Umgang mit Ultraschallgeräten geübt bzw. werden zentrale diagnostische Abläufe verprobt. Das Basiswissen des medizinischen Ultraschalls (z.B. in der Abdomensonographie) ist aber ein wichtiger Lehrstoff und setzt die Basis für den lebenslangen Umgang mit Ultraschallgeräten in der allgemeinmedizinischen Praxis. Es darf heute nicht als selbstverständlich angesehen werden, dass auch weiterführende Kenntnisse (z.B. in der Weichteilsonographie, Gelenksonographie oder Gefäßsonografie) während der Ausbildung im ausreichenden Maße vermittelt werden. Eben diese Kenntnisse sind aber im Alltag entscheidend, damit der souveräne Einsatz von Ultraschallgeräten in der Allgemeinmedizin unumschränkt den hohen Anforderungen z.B. an die Leistung des Hausarztes als erstem Ansprechpartner des Patienten gerecht werden kann. Deshalb ist es umso wichtiger und löblicher, dass sich ein umfangreiches Angebot an Weiterbildungskursen für primärmedizinische Fragestellungen auch aus den angrenzenden Medizinbereichen wie Pädiatrie, Orthopädie, Rheumatologie, Gynäkologie oder Urologie durchgesetzt hat. Das unterstützt in jedem Falle die Gewährleistung eines hohen Qualitätsstandards beim Einsatz von Ultraschallgeräten in der Allgemeinmedizin. Dieser Trend könnte von einer offensiveren kassenärztlichen Honorierung des Einsatzes der sonographischen Diagnostik in der primärärztlichen Versorgung durchaus noch weiter profitieren. In diesem Zusammenhang ist es ein wichtiges Signal, dass zumindest nun ein Check eines Aortenaneurysma ab dem 65. Lebensjahr kassenärztlich abgerechnet werden kann.

Was macht den Einsatz von Ultraschallgeräten in der Allgemeinmedizin aus?

Hersteller von Ultraschallgeräten für Allgemeinmedizin und Innere Medizin wie z.B. GE Healthcare arbeiten konsequent daran, die Ausschöpfung der diagnostischen Möglichkeiten durch moderne Ultraschalltechnologien zu verbessern und zu erweitern. Längst haben sich nicht nur bei Ärzten, sondern auch bei Patienten die Vorteile der Sonografie gegenüber anderen bildgebenden Verfahren verankert – sie ist rasch verfügbar, schmerzfrei, ohne Strahlenbelastung, im Behandlungsverlauf zur Verlaufskontrolle mehrfach einsetzbar und sie ist für Arzt und Patient gleichermaßen relativ kostengünstig. Das macht Ultraschallgeräte in der Allgemeinmedizin heute bereits nahezu unverzichtbar bei der Untersuchung von Schilddrüse und Abdomen.

Auch bei der Untersuchung der Bauchaorta, der Nieren oder der Gallenblase spielen Ultraschallgeräte eine steigende Rolle in der Allgemeinmedizin. Mit dem steigenden Durchschnittsalter der Patienten wird die Bedeutung des primärmedizinischen Ultraschalls in diesen Anwendungsgebieten weiter zunehmen. Dazu kommt ein weiterer Trend: die Erwartungshaltung der Patienten an die primärärztliche Versorgung steigt. Patienten erwarten immer häufiger von der Allgemeinmedizin, dass die Diagnose und Behandlung von Symptomen und Krankheiten direkt in der Praxis des Hausarztes vorgenommen werden können. Eine rasche Untersuchung der bisher genannten Körperregionen wird genauso erwartet wie die Untersuchung von Thoraxorganen, Becken, oberflächennahen Drüsen oder auch eine situativ schnelle Durchführung von Gefäßdiagnostik, Echokardiographie oder die rheumatologische Abklärung.

Damit steigen die Erwartungen und Anforderungen an die sonographische Kompetenz des Allgemeinmediziners (und Internisten) stark an. Die Ausbildung und Weiterbildung allein kann hier nicht ausreichen – auch die Ultraschallgeräte in der Allgemeinmedizin selbst müssen und können den Hausarzt immer stärker unterstützen. Moderne Ultraschallgeräte können in der Allgemeinmedizin entscheidend dazu beitragen, eine personell und zeitlich gleichbleibend hohe Qualität der Untersuchungsergebnisse zu gewährleisten. Mit Hilfe technologisch optimal ausgestatteter Ultraschallgeräte können in der Allgemeinmedizin viele Erkrankungen frühzeitig diagnostiziert und rechtzeitig therapiert werden.

Wie können moderne Ultraschallgeräte den Allgemeinmediziner optimal unterstützen?

In den letzten zehn Jahren haben sich die Einsatzmöglichkeiten von Ultraschallgeräten in der Allgemeinmedizin stark erweitert. Das verbessert die gesundheitliche Versorgung deutlich, stellt aber auch steigende Anforderungen an den Hausarzt oder Internisten bei der Indikationsstellung und Interpretation der Ultraschall Untersuchungen. Natürlich ist wie den anderen bildgebenden Verfahren auch die Sonografie in ihrer Qualität abhängig von der Ausbildung und Erfahrung des Untersuchers. Daher haben Hersteller von Ultraschallgeräten für die Allgemeinmedizin wie GE Healthcare sich darauf fokussiert, die Untersuchungen immer einfacher, komfortabler und effektiver zu gestalten. Die Aufgabe ist es, mit modernen Technologien nicht nur breitere Anwendungsbereiche zu unterstützen, sondern auch den Allgemeinmediziner in der anspruchsvollen, täglichen Arbeit zu unterstützen. Dabei ist es wichtig, die unterschiedlichen Einsatzszenarien in der Allgemeinmedizin und Inneren Medizin mit speziell konfigurierten Ultraschallgeräten zu versorgen. Nur so lässt sich auch im Alltag in Praxis und Klinik der Anspruch nach einem „Ganzheitlichen Ultraschall“ erfüllen.

  • In vielen Fällen gilt es, den Allrounder in der Allgemeinmedizin beim schnellen Einsatz des medizinischen Ultraschalls zu unterstützen, um Behandlungszeiten kurz zu halten und gleichzeitig das möglichst breite Anforderungsspektrum der möglichen diagnostischen Herausforderungen in der täglichen Praxis – von Kindern bis zu älteren Menschen – abzudecken. Ein Ultraschallgerät für diesen Einsatzbereich der allgemeinmedizinischen Praxis sollte daher eine möglichst einfache bzw. komfortable Nutzeroberfläche bieten und gleichzeitig das ganzheitliche Untersuchungsspektrum in der Praxis abdecken. GE Healthcare hat für diesen Zweck z.B. den LOGIQ P9 entwickelt. Mit hoher Budgetfreundlichkeit und einem touchscreen-basierten Bedienungskonzept lassen sich mit Hilfe eines solchen Ultraschallgerätes die Tasteneingaben um bis zu 40% reduzieren und dadurch die Behandlungszeiten um z.T. mehr als 30% reduzieren. Eine deutliche Entlastung im täglichen Einsatz von Allgemeinmedizin bzw. Innerer Medizin.
  • Beim Einsatz von Ultraschallgeräten der allgemeinmedizinischen bzw. internistischen Praxis reicht oft das breiten Einsatzspektrum nicht allein aus und es sind vor allem Untersuchungen für die subtile Abklärungsdiagnostik erforderlich. In solchen Fällen können Ultraschallsysteme zum Einsatz kommen, die unterschiedliche Technologien der Bildgebung kombinieren. Ein Beispiel dafür ist das LOGIQ S8 XDclear 2.0 von GE Healthcare. Mit einem solchen Ultraschallgerät sind auch optionale Erweiterungen für die anspruchsvolle Feindiagnostik möglich wie z.B. in der Radiologie, Orthopädie, Gefäßdiagnostik, Pädiatrie und auch interventioneller Sonographie. Mit einem hochintegrierten Konzept von Ultraschalltechnologie und einem speziellen Fibroscan Modul wird dadurch z.B. eine umfassende Diagnostik für die Lebersprechstunde möglich, vom Screening, über die Diagnostik bis hin zur Verlaufskontrolle mit nur einem Gerät.
  • Im High-End Bereich der Ultraschallgeräte für Allgemeinmedizin und Innere Medizin geht es um eine weitere, zukunftsorientierte Herausforderung. Digitale Kommunikationswege spielen im Betrieb von Praxis und Klinik eine immer wichtigere Rolle. Big Data, Automatisierung und Analysen bestimmen die Zukunft des Ultraschalls. Um dieser Weiterentwicklung Rechnung zu tragen, hat GE Healthcare das LOGIQ E10 entwickelt – ein Ultraschallsystem, das besonders darauf ausgelegt ist, die heute und morgen möglichen digitalen Weiterentwicklungen zu nutzen, um die Effizienz der Untersuchungen, die Produktivität der Anwender, die Datensicherheit und die Auslastung der Ultraschallgeräte kontinuierlich zu verbessern. Das LOGIQ E10 arbeitet mit den leistungsfähigsten XD Clear Schallköpfen und unterstützt so ein breites Spektrum klinischer Anwendungen. Das Ultraschallsystem rekonstruiert gleichzeitig mit Hilfe eines cSound Imageformers die Daten ähnlich wie ein MRT- oder CT-System. Im anspruchsvollen Einsatz der Inneren Medizin werden so komplexe Untersuchungsabläufe einfach beherrschbar. Manuelle Anpassungen (z.B. Bildschärfe) entfallen und die Fokussierung auf die wechselnden Patienten mit unterschiedlichen Herausforderungen wird entscheidend unterstützt. Das unterstützt im internistischen Bereich nicht nur den behandelnden Arzt, sondern sogar die gesamte Abteilung.

Als Quelle diente die Webseite der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V.

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